Letzte Aktualisierung am: 3. September 2021 8:41 Uhr

Der Sommer 2021 war über Thüringen erneut zu warm aber vor allem auch zu nass. Immer wieder machten Unwetterereignisse von sich reden die vor allem durch heftigen Starkregen aufgefallen sind.

Punktuell kam es innerhalb kurzer Zeit zu Niederschlagssummen von mehr als 50 Liter auf den Quadratmeter. Dieses sorgte dann lokal für Überflutungen oder Hochwasser. In Thüringen zeigten sich zudem auch einzelne Tornadoverdachtsfälle. Diese Verdachtsfälle können Sie unter: Tornadoliste von Thomas Sävert nachlesen.

Extreme Niederschläge im Sommer 2021

Überhaupt gab es in Deutschland zahlreiche Unwetterereignisse wie z.B. die extreme Dauerregenlage im Juli 2021 über NRW und Rheinland Pfalz. Im Süden wurde eine erhöhte Zahl von Superzellen registriert und immer wieder gab es Tornadoverdachtsfälle aber auch bestätigte Fälle, siehe den bereits erwähnten Link. Es gab aber auch Tage mit Sonne und Temperaturen von 30 Grad und mehr. Extreme Hitze mit Temperaturen von 40 Grad bleiben aber aus.

Sommer 2021 in Thüringen-Temperaturbilanz

Die Grafik zeigt die Temperaturabweichung des Sommer 2021 über Thüringen. Sie wird zwar in Kelvin angegeben im Prinzip aber wie Grad Celsius. Nun die Spanne in Thüringen reicht von 0.7 Kelvin bis 1.8 Kelvin. Es zeigt sich besonders Richtung Ohmgebirge erhöhte Abweichung-werte von bis zu 1.8 Kelvin verbreitet zwischen 1 und 1.5 Kelvin. Es gab auch Regionen, wo es nicht ganz zu warm wurde aber zusammen gefasst war der Sommer 2021 zu warm.

In der Klimaprognose zeigt sich weiterhin das es auch in den nächsten 30 bis 50 Jahren mit zu warmen Sommern gerechnet werden muss. Ob es auch zu nasse Sommer geben wird, bleibt abzuwarten, da dieses von der Großwetterlage abhängt. So sind Lagen mit ausdauernden Hochdrucksystemen eher für zu trockene Sommer aber auch eine durchweg vorhandene Tiefdrucktätigkeit kann zu nassen Sommern führen.

Auch beim Niederschlag zeigt der Sommer 2021 deutliche Abweichungen. So zeigen sich hohe Abweichungen über dem zentralen Thüringen wo es dementsprechende erhöhte Regenmengen gab. Wir sehen Abweichungen von -6 % ( zu trocken ) und bis 100 % zu nass. Es gab aber auch einzelne Regionen die leicht zu trocken ausgefallen sind. Vor allem Starkregenereignisse blieben dabei im Fokus und weniger der Dauerregen der jedoch eher zu gebrauchen gewesen wäre.

Die Prognosen zeigen, dass es auch in Zukunft zu hohe Regenmengen geben kann. Teilweise zeigen sich Abweichungen von 5 bis 15 % zu mehr Niederschlag. Ursache ist die mögliche Luftmasse. Warmluft kann mehr Luftfeuchtigkeit aufnehmen als kalte Luft und so kann sich aufgrund der zunehmenden Erwärmung.

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