Letzte Aktualisierung am: 20. September 2021 11:49 Uhr

Im Sommer kommt es wie in jedem Jahr zu teils unwetterartigen Gewittern, welche zum Teil große Zerstörung anrichten. Wenn die Bäume wie Streichhölzer umknicken, denken die meisten Leute an einen Tornado, doch es muss nicht immer ein Tornado sein.

Ein Downburst ist eine schwere Fallböe, die meist bei Gewittern auftritt, aber auch bei Schauern vorkommen kann. Hierfür sind zwei verschiedene Mechanismen verantwortlich, die aber auch kombiniert auftreten können. Im Fall der eigentlich thermischen Downbursts wird der Abwind so stark beschleunigt, dass eine konzentrierte Bö wie ein „Sack“ aus dem Niederschlagsbereich ausfällt und am Boden auseinander läuft, wobei die Windgeschwindigkeit mit zunehmender Entfernung vom Auftreffpunkt wieder abnimmt.

Was ist ein Downburst und was ist der Unterschied zum Tornado?

Das T-Wort ist mittlerweile in Deutschland so geläufig, dass es sehr beliebt geworden ist, sofort nach einem heftigen Unwetter mit Sturmschäden einen Tornado als Schuldigen dingfest zu machen. Doch so leicht ist es nicht. Es kann sich auch um einen sogenannten Downburst gehandelt haben.

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