Letzte Aktualisierung am: 20. September 2021 7:39 Uhr

Deutschland befindet sich am Montag zwischen einem Tief über Osteuropa und einem kräftigen Hoch westlich von Portugal. Ein weiteres kräftiges Hoch zeigt sich über Nordrussland und sein Gegenspieler ist ein Sturmtief bei Island. Zwischen dem Hoch nähe der Azoren und dem isländischen Sturmtief zeigt sich eine starke westliche Strömung mit Windgeschwindigkeiten von 105 Knoten , ca. 195 km/h in 5 bis 6 km Höhe und der Jetstream zeigt sich mit bis zu 235 km/h in 9 bis 10 km Höhe.

Der Bodenwind weht dort im Mittel mit 35 bis 40, teils auch 45 Knoten, was in etwa 80 km/h entspricht. Die Wetterlage gleicht einem Vierdruckfeld. Die Hochdruckgebiete sind durch eine schwache Hochdruckbrücke miteinander verbunden.

Grauer Himmel mit Nebel am Morgen

Über Deutschland zeigt sich nur wenig Luftbewegung und die Sondenaufstiege zeigten besonders im Osten und der Mitte eine deutliche Inversionsschicht in ca. 800 Metern Höhe.

Somit zeigt sich den ganzen Tag oftmals ein grauer Himmel durch hochnebelartige Bewölkung. Ein Frontensystem sorgte heute am Alpenrand für Niederschlage und diese verlagern sich weiter in Richtung Frankreich und der Schweiz, aber es tritt weiterhin schauerartiger Regen oder Schauer auf. Niederschläge sind auch im Nordosten des Landes zu erwarten und hier zeigt sich auch etwas Bewegung bei der Höhenströmung. Östlich zeigt sich ein schmales Starkwindband in 5 bis 6 km Höhe mit 50 bis 65 Knoten, das das dortige Höhentief umgibt und auch über dem Mittelmeerraum zeigt sich ein schwach ausgeprägtes Starkwindband mit 40 bis 65 Knoten. Deutschland wird davon aber nicht beeinflusst.

Luftdruckverteilung über Europa am 20.09.2021

Wenig Änderung bei der Großwetterlage

Am Dienstag ändert sich an der Großwetterlage nur wenig. Das isländische Sturmtief verlagert sich nach Südisland und das Hoch weitet sich nach Großbritannien aus.

Das Tief über Osteuropa verlagert sich nur wenig ostwärts und das Hoch über Nordrussland verlagert sich auch nur wenig. Der Norden von Deutschland wird womöglich von einer Mischfront gestreift, während der Rest des Landes unter Hochdruckeinfluss verbleibt. Wolken bleiben weiterhin ein Thema und vor allem im äußersten Nordosten und Norden sind Schauer möglich. Am freundlichsten wird es wohl im Westen und Südwesten.

Fazit: Der Wettertrend sieht einen langsamen Anstieg der Temperaturen, allerdings auch ein möglichen wechselhaftes windiges Wochenende, welches vor allem an den Küsten auch Sturmböen bringen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.