Letzte Aktualisierung am: 10. Oktober 2021 16:10 Uhr

Aktuell befindet sich Deutschland im Bereich einer Hochdruckbrücke, welche aus dem Hoch OLDENBURGIA und dem Hoch LIOBA besteht. Dabei bleibt es vielfach sonnig und meist trocken. In der neuen Woche sorgt eine Wetterumstellung für nasskaltes Wetter mit einem Wintereinbruch in den Bergen.

Tief sorgt für Schauer und kühlen Temperaturen, im Bergland Schnee

Zum Wochenbeginn nähert sich ein Tief, welches zunächst im Nordwesten des Landes für eine Wetterumstellung sorgt, dabei wird es deutlich kühler mit Wind und Schauern. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1000 Meter ab, sodass primär im hohen Bergland mit winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden muss.

Nebel am Morgen, später Schauer und Windzunahme

Am Montag südlich der Donau nach Nebelauflösung noch teils sonnig. Später auch dort Bewölkungsverdichtung, aber kaum Niederschlag. Im großen Rest des Landes wolkig bis stark bewölkt, gebietsweise etwas Regen oder Schauer. An der Ostsee kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Später von der Küste her Auflockerungen. Höchstwerte 10 bis 15 Grad. Schwacher bis mäßiger West- bis Nordwestwind, an der See zunehmend frisch mit starken bis stürmischen Böen.

Signifikante Wettervorschau für Montag. Schauer ziehen von Nordwesten über Deutschland

Am Dienstag Schnee im Bergland

Am Dienstag überwiegend stark bewölkt und vor allem von der Mitte bis in den Süden gelegentlich Regen, teils schauerartig verstärkt. An den Alpen länger anhaltender Regen, oberhalb etwa 1300 m als Schnee. Im Norden und Nordosten wechselnd bewölkt und einzelne Schauer, an der Ostsee auch kurze Gewitter.

In der Nacht zum Dienstag an der Nordsee, kurze Gewitter nicht ausgeschlossen

Ganz im Norden des Landes später Auflockerungen. Die Temperaturen liegen zwischen 8 und 14 Grad. Mäßiger bis frischer West- bis Nordwestwind mit starken bis steifen Böen, in Richtung Küste sowie auf den Bergen stürmische Böen oder Sturmböen. In der Nacht zum Mittwoch vor allem südlich der Donau sowie im östlichen Bergland bei starker Bewölkung noch Regen, im Bergland oberhalb etwa 1000 m Schneefälle mit Glätte. Im Küstenumfeld noch einzelne Schauer, sonst meist trocken und Auflockerungen.

Die Luftmassenverteilung zeigt vor allem im Osten Frostgefahr

Vor allem im Osten des Landes kann die Temperatur in der Nacht unter den Gefrierpunkt sinken. In Verbindung mit dem Nordwind, ist die gefühlte Temperatur deutlich kühler.

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Animation Luftmassenübersicht für die kommenden Tage

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