Sturmtief Ignatz fegt über Deutschland, hier wird es besonders gefährlich

Sturmalarm über Deutschland

Letzte Aktualisierung am: 20. Oktober 2021 11:05 Uhr

Das Sturmtief Ignatz sorgt schon in der Nacht zum Donnerstag für eine steigende Sturmgefahr welche am Donnerstag mit teils orkanartigen Böen Ihren Höhepunkt finden wird, wo es besonders gefährlich werden kann, erläutern wir im folgenden Bericht.

Gewitter und Schauer im Vorfeld des Sturmtiefs

Diese Wetterkarte simuliert das signifikante Wetter über Deutschland, welches heute zu erwarten ist. Zunächst steigen die Temperaturen mit einer straffen Südwestströmung deutlich an, somit sind bis zum Nachmittag teils über 20 Grad zu erwarten. Vor allem in der zweiten Tageshälfte besteht die Gefahr von Gewittern, welche primär über den Norden und Westen des Landes ziehen können. Im Bereich der Gewitter sind schwere Sturmböen nicht ausgeschlossen.

Teils kräftige Schauer und lokale sind am heutigen Mittwoch primär im Norden und Westen des Landes zu erwarten. Ebenfalls wird es in der Mitte des Landes am Abend nass. In Gewitternähe besteht Gefahr durch Sturmböen.

Sturmfeld erreicht in der Nacht, Deutschland

Schon in der Nacht zum Donnerstag, erreicht das Sturmfeld von Tief Ignatz den Westen von Deutschland, dabei müssen Sie vor allem in den Bergen und in exponierten Lagen mit schweren Sturmböen rechnen. Selbst im Flachland sind nach aktueller Rechnung Böen von 55 bis 75 km/h nicht ausgeschlossen.

In der Nacht zum Donnerstag erreicht das Sturmfeld von Tief Ignatz den Westen und Südwesten des Landes. Vor allem in der Eifel sind schwere Sturmböen bis 100 km/ nicht ausgeschlossen.

Am frühen Morgen Sturm im kompletten Westen!

Vor allem dann, wenn der Berufsverkehr im Westen des Landes startet, hat sich das Sturmfeld über den Westen bis in die Landesmitte ausgebreitet. Dabei besteht Gefahr von markanten Böen welche von stürmischen Böen über Sturmböen bis hin zu schweren Sturmböen reicht. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie mit dem Auto auf Landstraßen fahren, welche durch den Wald verlaufen. Die Gefahr von umstürzenden Bäumen ist nicht zu unterschätzen.

So sieht das Icon-D2 die Ausbreitung des Sturms gegen 6.00 Uhr am Morgen. Der komplette Westen bis in die Landesmitte wird vom Sturmfeld erfasst. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie mit dem Auto zur Arbeit fahren. Auch als Fußgänger können Sie von umherfliegenden Gegenständen verletzt werden.

Ab dem Mittag Sturm im Osten des Landes!

Bis zum Mittag ist in ganz Deutschland Sturmalarm, wobei sich die stärksten Böen nach Osten verzogen haben. Vor allem im Erzgebirge, auf dem Brocken und im östlichen Brandenburg besteht nun akute Sturmgefahr. Es sei zu beachten, dass der Wind im ganzen Land weiterhin stark bis stürmisch weht. Erst in der Nacht zum Freitag zieht das Sturmfeld weiter nach Polen.

Schwerpunkt der Sturmböen am Mittag über dem Osten des Landes. Auch hier gilt, wenn Sie nicht unbedingt auf die Straße müssen, bleiben Sie zu Hause, bis der Sturm nachlässt.

Aktueller Lagebericht des DWD zur Sturmlage am Donnerstag

Der Deutsche Wetterdienst ist die amtliche Behörde für die Herausgabe von Unwetterwarnungen in Deutschland. Soeben wurde eine landesweite Sturmwarnung für Deutschland aktiviert. Bitte beachten Sie diese zusätzlichen Warntexte!

Inn der Nacht zum Donnerstag weitere Windzunahme. In der 2. Nachthälfte in der Westhälfte bis in tiefe Lagen Sturmböen um 80 km/h, besonders in Schauernähe schwere Sturmböen um 95 km/h, orkanartige Böen nicht ganz ausgeschlossen. Im westlichen Bergland zunehmend orkanartige Böen, exponiert Orkanböen.

Am Donnerstag verbreitet Sturmböen um 80 km/h, in einem Streifen über die Mitte bis in den Osten vorübergehend schwere Sturmböen um 95 km/h.

Vorwiegend in der Nähe von Schauern und Gewittern, sowie an der See einzelne orkanartige Böen um 105 km/h . Im Bergland orkanartige Böen, exponiert Orkanböen. Nachmittags und Abends von Westen und Südwesten her langsam nachlassender Wind.

Simulierte Warnstufe Wind/Sturm/Orkan

So zieht das Sturmtief Ignatz über Deutschland, wo die Böen am stärksten werden können Sie anhand der simulierten Warnstufe für Sturm ablesen.

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Carmen Rommel

Seit 2015 Wetter-Redakteurin. Zunächst bis Februar 2021 bei unwetteralarm.com Wetter und Unwetter sind meine Leidenschaft. Am liebsten schreibe ich Wettervorhersagen egal, ob regional oder Deutschlandweit

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