Sturmwarnung am Sonntag

Tief ÜMIT sorgt für wechselhaftes Wetter mit Sturm und Gewittern. Kälte kommt zurück!

Letzte Aktualisierung am: 2. Januar 2022 7:43 Uhr

Winterwetter sieht anders aus. Derzeit sorgt eine Südwestlage für meist mildes und vor allem nasses Wetter über Deutschland. Dies ist einem Tief mit dem Namen ÜMIT geschuldet. Welches zunächst Regen und sogar Wintergewitter bringt. Ab der Wochenmitte wird es wieder kühler und der Regen geht zunächst in den Bergen wieder in Schnee über. Im Flachland lässt der Winter jedoch weiterhin auf sich warten. Von einem Jahrhundertwinter ist weiterhin nichts zu sehen.

Vor allem in der Nacht zum Montag müssen Sie im Westen und der Mitte des Landes mit Sturmböen, auf den Bergen mit schweren Sturmböen rechnen.

Warnung vor Sturmböen am heutigen Sonntag

Der Wind frischt am Sonntag deutlich auf. Dabei im Norden des Landes, teils auch in der Mitte bis ins Flachland Böen , an der Nordsee sowie im nordwestdeutschen Binnenland später auch Sturmböen. Im Bergland sowie auf den Nord- und Ostseiten der Mittelgebirge Sturmböen. In exponierten Kamm- und Gipfellagen schwere Sturmböen , auf dem Brocken orkanartige Böen nicht ausgeschlossen.

Am Vormittag zunächst im Norden und Nordwesten sehr wechselhaft mit Regen und starken Böen.

Am Abend und in der Nacht lokale Gewitter

Am Sonntagabend bis in die Nacht zum Montag vor allem im Westen und in der Mitte des Landes lokale Gewitter mit Starkregen nicht ausgeschlossen. Dabei Gefahr von schweren Sturmböen im Bereich der Zellen.

Am Abend und in der Nacht zum Montag aus Westen neuer Regen mit örtlichen Gewittern und Starkregen.

Am Montag im Osten und Süden des Landes anfangs noch schauerartiger Regen, sonst aufgelockert bewölkt und vorübergehend nachlassende Niederschläge.

Ab Mittag im Westen und Südwesten auflebende Schauer und Gewitter, bis in die Mitte ausgreifend. Tageshöchsttemperaturen 9 bis 13, an der See und im Bergland um 7 Grad. Mäßiger bis frischer, in Böen starker bis stürmischer Südwestwind, an den Küsten und im Bergland stürmische Böen, auf Berggipfeln teils schwere Sturmböen.

In der Nacht zum Dienstag stark bewölkt, dabei zunächst nur einzelne Schauer, später von Westen vermehrt Regen, in den westlichen Mittelgebirgen länger andauernd. Tiefstwerte 8 bis 3 Grad. Leicht nachlassender Wind.

Der weitere Verlauf des Januars 2022 könnte windig und mild bleiben. Da auch der Polarwirbel weiter sehr aktiv ist und sich noch etwas Richtung Kanada/Grönland verschiebt, bleibt die Starkwindzone in 10 hpa mit >150 kt vom Atlantik bis Europa erhalten, was immer wieder zu einer positiven NAO und westlicher Strömung führt.Winterwetter mit Frost und Schnee über mehrere Tage ist erstmal nicht in Sicht.

Das sagt Kai Zorn zur weiteren Entwicklung der Wetterlage

Es wird sehr turbulent werden mit Sturm, Regen und auch Schnee. Die Luftmassengrenze (wieder einmal) wird es von Dienstag auf Mittwoch in sich haben.Auf alle Fälle wird es nach der frühlingshaften Verschnaufpause nach Weihnachten bis jetzt in der neuen Woche sehr, sehr spannend weitergehen…